Allgemein

Emotions-Chaos oder „Der Schlamm-Eimer“

Emotions-Chaos

 Emotions-Chaos – weil die Energie stärker wirkt als sonst

Der Vollmond naht und die nächsten sog. Portaltage auch – eine Kombination, die die Energien verstärken und die Wirkung folglich auch.
Ich erzähle immer wieder gerne von meinem Schlammeimer: Stell dir einen Eimer vor mit Schlamm und Wasser. Der Schlamm hat sich abgesetzt und das Wasser ist relativ klar und durchsichtig. Jetzt rührt jemand darin herum, alles kommt durcheinander und wird unklar, verschwommen – Chaos.
So in etwa passiert es mit unserem „Schlamm“, den wir alle noch mehr oder weniger in uns tragen. Emotions-Chaos!

Ich erinnere: „Wir sind nicht Herr in unserem Haus“ wie Freud schon sagte. Wir sind emotionsgesteuerte Wesen. Es geht immer irgendwie um Emotionen – sie bewegen uns. Gute Gefühle wollen wir erreichen, schlechte vermeiden.

Negiertes zeigt sich negativ

Bei dem „Schlamm“ geht es um negative Erlebnisse und erfahrene emotionale Verletzungen, Schmerz, Trauer, Weh … In dem Schlamm sind jene Emotionen enthalten, die du gefühlt hast, als dir passierte, was passierte und auch jene, die dann folgten. Es sind auch genauso die negativen Muster , die daraus entstanden sind, enthalten (Gedanken-, Schutz-, Reaktions-Muster usw).

Klassisches Beispiel: Selbstwert und Folgen

Ich denke, jeder kennt es, abgelehnt zu werden. Je früher und öfter das im Kindesalter passiert, desto prägender ist es. Beispiel-Stichwort: Schule und Noten – natürlich kommt es darauf an, wie „stark“ du als Kind warst, und wie du gelernt hast, mit Kritik umzugehen. Wenn du jemand warst, der das persönlich genommen hat, kennst du das sicher, wovon ich schreibe. Es ist aber nur ein Beispiel von wahrscheinlich vielen.
Also: Du erfährst Ablehnung und fühlst dich zurückgewiesen, traurig, enttäuscht. Nicht genug. Weil du den Anforderungen anderer nicht entsprichst, stellst du dich selbst in Frage und hältst dich womöglich für falsch, aber zumindest in deinem Selbst-Wert reduziert – du hältst dich für weniger wert-voll.  Du beurteilst DICH und nicht das, was du „abgeliefert“ hast. Damit meine ich z.B. deine schulischen Leistungen oder dein Verhalten in der Familie (wenn du bspw. strenge Eltern hattest) oder so ähnlich. Du entwickelst aus diesem „Ich bin falsch“ höchst wahrscheinlich Schuldgefühle, die wiederum fordern Strafe und du erlaubst dir nicht mehr, du selbst zu sein. Passt dich an andere an und verlierst dich selbst mit der Zeit mehr und mehr. Du beäugst vielleicht andere und fühlst Neid, bist traurig darüber, dass es dir nicht gut geht usw usf. Du kennst das bestimmt in ähnlicher Form. Ich denke, damit haben wir alle irgendwie und mehr oder weniger stark zu schaffen.

Energie-Einflüsse

Besonders an den sog. Portaltagen wie an diesem Wochenende fließen verstärkt höherschwingende Energien in das Magnetfeld ein. Diese spirituelle Erklärung beschreiben auch die Astronomen und Physiker und wie sie alle heißen, wenn Sonnenstürme und -eruptionen gemessen werden. Egal, woher diese Energien also kommen, sie nehmen Einfluss auf das elektromagnetische Feld der Erde und selbstverständlich auch auf uns Menschen. Hier im Besonderen unsere Aura. Das ist auch im weitesten Sinne ein eltektromagnetisches Feld.
Und wenn hochschwingende Energien auf niedrigschwingende Energien trifft, passiert das, was ich in der Metapher des Schlammeimers beschrieben habe. Das ganze wird noch durch den Vollmond, der seine volle Kraft zeigt, verstärkt. Der Mond setzt Wasser in Bewegung, Wasser steht für Emotionen … Der Zusammenhang wird klarer, oder?

Alte und negierte Emotionen kommen hoch

Weil Emotionen und Gefühle dieselbe Energie und nicht getrennt voneinander sind, kommen nicht nur die guten Gefühle hoch. Die Energien können dich natürlich auch beflügeln und zur Hochform auflaufen lassen. Das ist dann natürlich kein Problem und braucht auch nicht bearbeitet zu werden. 🙂
Es kommt aber auch nochmal hoch, was du negiert hast. Erkenne nebenbei bemerkt den Spiegel: Du hast Ablehnung erfahren und lehnst diese und die damit verbundenen Emotionen ab … Lass sacken 😉

Es kommt hoch,  weil es in der Ganzheit sozusagen dazugehören will. Also die Emotionen – der Schlamm – will eigentlich raus aus dem Eimer. Er ist alt und macht den Eimer viel schwerer, als er sein müsste.
Der Mensch macht das auch „gerne“ so: Wer kennt es nicht, seine negativen Gefühle lieber nicht zu fühlen und beiseite zu schieben, sich abzulenken. Aber es beSCHWERT dich, wenn du das machst. Weil es nicht abfließen kann. Das hemmt die Leichtigkeit in deinem Leben und die Freude. Und deine Klarheit. Dir kommt alles sehr zäh vor und du mühst dich ab, ohne wirkliche, gute, erfüllende Ergebnisse.

Wenn du diesen „Schlamm“ durch die Brille der Liebe sehen würdest …

… könntest du erkennen, dass diese Emotionen nicht mehr länger negiert und abgelehnt werden wollen. Sie wollen vielmehr genauso klar und rein werden, wie das Wasser. Das nennt man Transformation. Negative (weil negierte) Emotionen werden angenommen und verwandelt in positive Kräfte. Weil Energie nicht weggeht, sondern nur verwandelt werden kann. Und wenn du deine Emotionen nicht (ab)fließen lässt, behindern sie dich, machen dein Energiefeld schwer und so fühlst du dich auch.

Die Herausforderung ist: Deine Emotionen zuzulassen! Nein, bitte nicht wortwörtlich nehmen *haha* ich liebe Wortspiele. Nicht *zu-lassen* im Sinne von verschlossen halten. Sondern rauslassen, abfließen lassen. Das ist schwer, besonders wenn es weh tut, ja. Aber nur am Anfang! Es macht Sinn und ist hilfreich! Weil es erleichtert und du im zweiten Schritt die Kräfte transformieren und für dich konstruktiv nutzen kannst, was dich gebremst und blockiert hat.

Mein Tipp:

Nicht für das bevorstehende Vollmond-Portaltage-Wochenende gilt:

  • Wundere dich nicht, wenn dir schwindelig wird. Es sind deine Energiekörper, die sich schneller bewegen, wie wenn jemand im Schlammeimer herumrüht. Das äußert sich natürlich auch auf Körperebene. Mach etwas langsamer und schone dich körperlich; nimm dir Zeit für dich und tu dir Gutes.
  • Wenn sich negative Emotionen melden, drücke sie nicht weg, sondern lass sie hochkommen und lass sie raus. Weine, schlage auf Kissen, schreibe Wut- oder Trauerbriefe und verbrenne diese anschließend.
  • WICHTIG: Es geht nicht darum, die Emotionen zielgerichtet rauszulassen, also verschickt Eure negative Energie nicht an jene, die Auslöser für Eure Emotionen waren oder sind!
  • UND: Du musst dich NICHT an ein bestimmtes Ereigniss erinnern, um mit deinen Emotionen arbeiten zu können! Es geht nicht um das Erlebnis an sich (zumindest nicht im ersten Schritt), sondern um das, was jetzt gerade ist. Eine Emotion. Sonst nichts. Wenn du dich das nicht alleine traust, ist das ok!
  • Dann hilf dir zumindest, indem du raus gehst, in die Natur. Bewege dich, laufe, jogge, was auch immer. Das Solarplexus-Chakra, in dem der meiste Schlamm steckt, reinigt sich durch Bewegung.

 

So, das war er – mein allererster Blog-Beitrag. Ich hoffe, er gefällt Dir. Wenn du Fragen hast, schreibe mir eine E-Mail oder komme in meine geschlossene Facebook-Gruppe. Dort kannst du deine persönlichen Fragen stellen und weitere Inspirationen finden. Hier kannst du beitreten, wenn du möchtest 🙂 https://www.facebook.com/groups/UnbegreiflichesBegreifen

Bis zum nächsten Mal 🙂
Eure Heike